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Das Krankheitsbild Die häufigste Gehirnerkrankung ist der Schlaganfall (apoplektischer Insult, "Apoplex", complete stroke, Hirninfarkt). Fast jeder 3. Deutsche erleidet einen Schlaganfall und jeder 6. stirbt daran. Auch viele junge Menschen sind von dieser Erkrankung betroffen. Beim Schlaganfall handelt es sich um eine akute Schädigung bzw. den völligen Untergang von Hirngewebe durch eine Störung der arteriellen Durchblutung. Dies kann einerseits durch eine Blutung aus einer Hirnarterie verursacht werden, in deren Folge es zu einer Kompression der Blutversorgung im umgebenden Gewebe kommt. Häufiger ist aber eine Einengung (z.B. durch Arteriosklerose) bzw.
der Verschluss (z.B. durch ein Blutgerinnsel aufgrund arteriosklerotischer
Prozesse) einer Hirnarterie die Ursache für den Schlaganfall. Von
den großen Hirnarterien ist vor allem die Arteria cerebri media
häufig von Durchblutungsstörungen betroffen. Und auf Grund ihres
Versorgungsgebietes kommt es dann zum Ausfall der Willkürmotorik
und/oder der Sensibilität auf der gegenüberliegenden Körperhälfte.
Ursache hierfür ist, dass jeder Körperbereich durch die Kreuzung
der Pyramidenbahn und auch der aufsteigenden sensiblen Bahnen in der gegenüberliegenden
Hirnhälfte repräsentiert ist.
Im Zusammenhang mit einem Schlaganfall können auch verschiedene Sehstörungen auftreten:
Alle genannten Störungen können nicht nur irreversibel als Schlaganfall, sondern auch
Die Pflege eines Schlaganfallpatienten Der Schlaganfallpatient bedarf eines großen pflegerischen Engagements: Er muss sorgfältig gelagert, ernährt (parenteral oder via Magensonde), abgesaugt und katheterisiert werden, weil er in der Regel zunächst einmal motorisch weitgehend gelähmt ist und zudem mit seiner Lähmung auch überhaupt nicht umgehen kann.
Rehabilitation beim Schlaganfall Schlaganfall ist in Deutschland nach den gefäßbedingten Herzerkrankungen
(vor allem Herzinfarkt) und den Krebserkrankungen die dritthäufigste
Todesursache. Es wird davon ausgegangen, dass es in Deutschland gegenwärtig
etwa 440.000 Personen gibt, die in den letzten fünf Jahren mindestens
einen Schlaganfall erlitten haben und an dessen Folgen leiden. Die drohende
Pflegebedürftigkeit unterstreicht die Notwendigkeit der Rehabilitation
besonders deutlich. Durch frühzeitig eingeleitete Maßnahmen der Bewegungstherapie, Krankengymnastik, Physiotherapie, Ergotherapie und Sprachtherapie kann Pflegebedürftigkeit vorgebeugt, beseitigt, gebessert oder eine Verschlimmerung vermieden werden und die Nähe zur Familie und Gemeinschaft gefördert werden. Wo immer möglich, sollte sich nach dem Aufenthalt im Akutkrankenhaus
eine intensive (Früh-)Rehabilitation anschließen. Dort ist
insbesondere die motorische und sprachmotorische Rehabilitation oft mit
großem Erfolg verbunden, so daß eine Einweisung in ein Pflegeheim
häufig vermieden werden kann. Auf diesem Gebiet kann die Aatalklinik
Wünnenberg mit ihren modernsten Diagnose- und Therapieverfahren sowie
ihrem hochqualifiziertem Personal auf einen günstigen Heilungsverlauf
Einfluss nehmen. Zur weiteren Informationssuche zum Thema "Schlaganfall" möchten wir Ihnen zunächst einmal die Homepage der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe empfehlen. Woher? Ein Schlaganfall entsteht meist dann, wenn die Blutversorgung für bestimmte Regionen des Gehirns nicht mehr ausreichend ist. Ursache dafür ist die Vereengung eines hirnversorgenden Gefäßes bei Arteriosklerose. Auch ein losgelöster Teil eines Blutgerinnsels (Thrombus) aus dem Herzen oder der Halsschlagader, der mit dem Blutkreislauf ins Gehirn gelangt, kann zur Vereengung einer Hirnarterie und dadurch zu einem Schlag bzw. zu einem Hirninfarkt führen.
Bis heute ist die Ursache eines Schlaganfalls in knapp 30% der Fälle nicht sicher feststellbar. Daher wird bei jedem Patienten nach möglichen Auslösern gesucht, um das Risiko eines weiteren Krankheitsschubs zu vermindern. Wichtigste Risikofaktoren eines Schlaganfalls sind: Bluthochdruck, Herzerkrankungen
(insbesondere Herzrhythmusstörungen), Rauchen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen
mit erhöhten Blutfetten, Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress,
Kontrazeptiva (die "Pille") und erhöhter Alkoholkonsum. Wann? All diese Faktoren betreffen nicht nur ältere Menschen. Aber auch immer mehr Menschen in mittleren und sogar jüngeren Alters werden durch einen Schlag aus ihrem aktiven Leben herausgerissen. Vorboten
Erste Hilfe Beim Schlaganfall treten die oben angeführten Symptome in erheblich verstärkter Form und dauerhaft auf. Beobachten Sie diese, oder klagt eine Person Ihrer Umgebung über derartige Störungen, sollten Sie unbedingt sofort
Ebenso wie beim Herzinfarkt hängt die Rettung eines Schlaganfallpatienten am seidenen Faden einer äußerst schnellen Versorgung mit ärztlicher und fachärztlicher Betreuung, da es in beiden Fällen gilt, die ununterbrochene Zufuhr von Sauerstoff zu den lebenswichtigen Organen Herz und Gehirn wiederherzustellen. In den vergangenen Jahren haben sich bahnbrechende Fortschritte bei der
Behandlung des akuten Schlaganfalls gezeigt. Ähnlich wie beim Herzinfarkt
stehen heute Medikamente zur Verfügung, die den Verschluss der Arterie
bei einem Hirninfarkt aufzulösen vermögen (Lyse). Dies ist aber
nur erfolgreich, wenn die Behandlung innerhalb der ersten Stunden einsetzt.
Spätestens drei bis sechs Stunden nach dem akuten Ereignis steigt
das Risiko von gravierenden Nebenwirkungen (etwa von Hirnblutungen) so
an, dass von einer Lysetherapie abgesehen werden muß. Nach den ersten sechs Stunden können jedoch andere Behandlungsmethoden noch erfolgreich angewandt werden. sie eröffnen wenigstens die Möglichkeit, die Ausweitung des geschädigten Hirnareals zu verhindern und damit die Schädigungen nach einem Schlaganfall einzugrenzen. Umgehende ärztliche Hilfe und Einlieferung ins Krankenhaus sowie die baldige Einweisung in eine neurologische Spezialklinik sind also das A und O der ersten Maßnahmen. |
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Aphasien - Was sind das? Aphasien sind erworbene Sprachstörungen, die als Folge einer Verletzung des Sprachzentrums - in der Regel die linke Hirnhälfte betreffend - auftreten können. Neben Hirntumoren, Hirnentzündungen und Hirnverletzungen sind es vor allem Schlaganfälle (80%), die bei den jährlich 80.000 erkrankten Menschen zum Verlust der Sprache führen können. Die Zahl der in Nordrhein-Westfalen neu erkrankten Menschen beläuft sich auf jährlich 17.000.
Je nach Ausmaß der Störung sind die sprachlichen Fähigkeiten: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben betroffen. Zu den Standardsyndromen zählen die Globale Aphasie, die Wernicke Aphasie, die Broca Aphasie und dei Amnestische Aphasie. Bei sehr schwerer Schädigung - wie z.B. im Falle einer globalen Aphasie - erleiden Aphasiker einen völligen Sprachverlust, der sich trotz intensiver Therapie oft nur teilweise zurückbildet. Der hierzu erforderliche Lernprozess kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Trotz des Sprachverlustes und der Verständigungsschwierigkeiten sind bei aphasischen Menschen alle geistigen Fähigkeiten erhalten geblieben. Begleitstörungen
Logopädie
Im Bereich der Logopädie der Aatalklinik Wünnenberg wird vor Therapiebeginn eine umfassende Diagnostik der Sprach-, Sprech- oder Schluckstörungen vorgenommen. Dazu verfügt die Logopädie über ein nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattetes computergestütztes neurophonetisches Labor sowie über die Möglichkeit zur Durchführung einer neurofunktionellen Schluckaktanalyse und der Fiberendoskopischen Untersuchung. Ambulante Aufnahme
Ihr Ansprechpartner ist in diesem Fall: Leiter des Regionalzentrums OWL für Aphasiker In den Erlen 22 33181 Bad Wünnenberg Tel.: 02953/ 970-873 Fax: 02953/ 970-675 E-Mail: regionalzentrum.owl@aatalklinik.de Beratung nach telefonischer Vereinbarung Kontoverbindung (spendenberechtigt)
Stationäre Aufnahme Die stationäre Behandlung in der Aatalklinik, in der der /die Patient/in neben einer logopädischen Intensivrehabilitation auch von weiteren Anwendungen (Neuropsychologie, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) profitieren kann, wird durch das behandelnde Krankenhaus oder den behandelnden Haus-/Facharzt eingeleitet. Im Falle einer stationären Behandlung geben wir Ihnen gerne telefonisch weitere Auskünfte und helfen Ihnen bei der Erledigung notwendiger Formalitäten. Aufnahmebüro Und so finden Sie uns (Anfahrtskizze) |
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Beratungs- und Begegnungszentrum für Aufgaben und Ziele des Schlaganfallbüros Das Schlaganfallbüro Wünnenberg arbeitet eng mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe in Gütersloh zusammen und hat mehrere Aufgaben: Aufgaben in der Selbsthilfekoordination
Beratung von Patienten und Angehörigen
Öffentlichkeitsarbeit
Fort- und Weiterbildung
Ihr Ansprechpartner im Schlaganfallbüro ist: |
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Behandlungs- Beratungs- und Begegnungszentrum für Patienten mit Sprach- Sprech- und Schluckstörungen und ihre Angehörigen
Aufgaben und Ziele des Regionalzentrums OWL
Das Regionalzentrum Ostwestfalen-Lippe für Aphasiker wurde in Zusammenarbeit mit dem Aphasiker-Zentrum NRW e.V./Essen gegründet. Beratung von Patienten und Angehörigen
Selbsthilfekoordination
Öffentlichkeitsarbeit
Fort- und Weiterbildung
Ambulante Behandlung
Regionalzentrum OWL für Aphasiker |
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