| BAD WÜNNENBERG |
Die Aatalklinik liegt am nördlichen Rande des Sauerlandes inmitten der Stadt Bad Wünnenberg und bietet direkt im Ort gelegen und im Kurpark errichtet ein naturverbundenes Umfeld. Die Stadt wurde um 1300 gegründet. Sie war einst von Edelleuten, Grafen und Bischöfen umkämpfen. Heute ist sie Zentrum einer 12.500 Einwohner großen Kommune im Kreis Paderborn. Wahrzeichen der Stadt sind die barocke Pfarrkirche mit ihrem Zwiebelturm, der historische Wehrturm und der originalgetreu restaurierte Spankenhof. Besonders sehenswert ist der einzigartige Erlebnis-Barfußpfad im Aatal.
Die Umgebung mit zahlreichen, meist ebenen Wanderwegen durch weite Wälder entlang an Seen, Teichen, kleinen Flüssen und Bächen, ist durch eine arterische Tier- und Pflanzenwelt besonders reizvoll. Bad Wünnenberg ist eine staatlich anerkanntes Kneippheilbad und liegt in einem weitläufigen Erholungsgebiet.
Ausführliche Informationen über Bad Wünnenberg erhalten sie auf der Seite der Bad Wünnenberg Touristik GmbH.
Die barocke Kirche wurde 1679 geweiht. Im Laufe der Zeit wurde sie zweimal erweitert. 1929 entstand die Sakristei und 1977 wurde der große Anbau errichtet. Das Innere der Kirche bildet einen dreijochigen Saal, dessen Decke aus steinernen Kreuzgewölben besteht. Die Schlusssteine dieser Gewölbe sind reich ausgearbeitet und verziert. Auf dem Kirchhof befindet sich in der Umfassungsmauer das Reststück eines Steines mit eingemeisselter Jahreszahl 1565. Dieser Stein gehört der Tradition zufolge ursprünglich zu einer Inschrift an der Oberen Pforte, des ehemaligen Stadttores.
Das Zehnthaus Lückemeyer steht an der Ecke Schützenstraße / B 480. der Paderborner Fürstbischof Clemens August von Wittelsbach, Herzog von Bayern, ließ das Zehnthaus 1719 errichten. Sein Wappen ist über dem Rundbogen angebracht. Die große Toreinfahrt weist auf die frühere Funktion des Hauses hin, die Aufnahme und Lagerung der aus Feldfrüchten bestehenden Zehntabgaben. Diese von der Kirche geforderten Naturalabgaben gewährleisteten den Unterhalt des Klerus. Eine 1717 erbaute Zehntscheune stand an der gegenüberliegenden Straßenseite. Sie wurde zum Wohnhaus umgebaut, trägt aber noch das fürstbischöfliche Wappen. Die Malerei an der südlichen Hausseite zeigt die Ansicht der alten Zehntscheine. Ein weiteres historisches Bauwerk aus rotem Ziegelstein finden Sie rechts neben dem Zehnthaus: "Lückemeyers Scheune". Sie wurde 1867 erbaut. Nach ihrer Sanierung befindet sich dort eine Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte.
Im 18. Jhd. ließ der ehemalige Rentmeister Jobst Friedrich den Spanckenhof im Stil des klassischen Barocks erbauen. Mit dem Gebäude wurde der Reichtum des hochgestellten Erbauers zur Schau gestellt. Den nachfolgenden Besitzern nach wurde das Haus das "Block'sche Etablissement" genannt. Im Gefolge der Preußen kam ein Ignatius Spancken mit seiner Familie nach Wünnenberg. Er kaufte das "Block'sche Etablissement". Die preußische Regierung schuf während dieser Zeit Katasteramt und Grundbuch. Es wurden die Namen der Eigentümer eingetragen. Bei dieser Gelegenheit kam der Name Spancken zu der völlig unverdienten Ehre mit der alten Residenz für immer verknüpft zu sein. In der folgenden Zeit wurde das Haus immer pflegebedürftiger, denn zur sach- und fachgerechten Erhaltung fehlte es an Sachverstand und Geld. Aus dem Schmuckstück war bis zu seiner Renovierung in den letzten Jahren eine Hässlichkeit geworden. Heute befindet sich hier das Zentrum für Naturschutz und Naturheilkunde.
Die Aabach-Talsprerre ist ein Trinkwasserreservoir besonderer Qualität, das etwa ¼ Mio. Menschen täglich mit frischem Trinkwasser versorgt. Hier findet der Wanderer, Radfahrer und Inline-Skater ideale Bedingungen. sie können abseits von Lärm und Hektik des Autoverkehrs auf dem 9 km langen Rundweg zwischen Wald und Wasser um die Aarbacht-Talsperre in gesunder Luft bewegen.
Im Zentrum der Oberstadt finden Sie Wünnenbergs "Alten Kump". Erst kürzlich restauriert ist er heute wie damals ein gesellschaftlicher Treffpunkt. Ehemals über eine Rohrleitung mit Imminghausen verbunden, diente er der Wünnenberger Bevölkerung als fortschrittliche Wasserversorgung. Genauso wichtig war sein Einsatz bei Bränden, wo er immer mit ausreichend Löschwasser zur Stelle war.
Auf dem Berg von Bad Wünnenberg sehen Sie den mächtigen Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, der die Stadt im Mittelalter vor Angriffen aus
dem Süden schützte. Der Turm wurde originalgetreu vom örtlichen Heimatverein wieder aufgebaut und zur Besichtigung freigegeben.
Führungen Wehrturm und Gewölbekeller auf Anfrage bei der Gaststätte "Bei Wilms", Burgstr. 18.
Nähere Informationen:
Bad Wünnenberg Touristik GmbH
Im Aatal 3
33181 Bad Wünnenberg
Tel.: 02953/8001
Fax: 02953/7430
E-Mail: info@bad-wuennenberg.de
Homepage: www.bad-wuennenberg.de
das malerische Aatal liegt zwischen Bad Wünnenberg und der Aabach-Talsperre. Hier ist Wasser ein Stück Lebenskraft und Wasser begegnet Ihnen auf Schritt und Tritt in den kleinen Bächen und Flüssen und in vielen Teichen und Tümpeln wie dem Paddelteich, dem Schwanenteich und dem Ententeich.
Er lädt zu einem kleinen Spaziergang durch die blühenden Parkanlagen. In der Musikmuschel finden in den Sommermonaten Kurkonzerte statt.
Wie wäre es mit Rudern oder Angeln oder lassen Sie einfach nur die Seele baumeln und schauen Sie dem Treiben der vielen Wasservögel zu, die sich hier tummeln. Die Hütte am Paddelteich lädt zu einer Stärkung ein. Bei angenehmen Temperaturen kann hier nach Absprache mit dem Hüttenwirt auch gegrillt werden.
Gesundheit und Fitness wird hier im Kneipp-Heilbad groß geschrieben. Erleben sie unseren neu erstellten Barfußpfad rund um den Paddelteich.
Egal ob ein erfrischen Bachlauf, wärmender Rindenmulch, feine und grobe Kiesel, matschiger Lehm oder einfach nur Rasen pur. Sinne werden
geweckt. Natur wird neu erlebt! Vor allem für Kinder gibt es viel zu entdecken. Frösche, Libellen und andere Tiere sowie viele verschiedene
Pflanzenarten können sie hier beobachten.
Der Erlebnis-Barfußpfad ist von April bis Oktober geöffnet.
Sie lädt ein zum Anfassen - Im Streichelzoo können Kinder hautnah Haustierrassen wie Kaninchen, Hühner usw. erleben. Ein besonderes
Erlebnis für Groß und Klein.
"Füttern erlaubt" heißt es im Aataler Wildgehege, in dem Sie Rotwild und Dammwild beobachten können. Wenige Meter weiter hören Sie schon
das aufgeregte Schnattern der Gänse und Enten. Auch Pferde und Lamas haben hier ihr Zuhause.
Am Ende des Aatals leben die mächtigen Auerochsen aus dem Neandertal. Vor mehreren hundert Jahren wurden Sie ausgerottet. Aus Kreuzungen recht ursprünglicher Rinderrassen wurde des äußere Erscheinungsbild weitestgehend wiederhergestellt.
Am Ende des Aabachs beginnt der Aufstieg zum Staudamm der Aabbach-Talsperre, ein Trinkwasserreservoir, das immerhin mehr als ½ Millionen Menschen täglich mit Wasser versorgt. Ein Rundweg um die Talsperre von 9 km Länge bietet Möglichkeiten zum Wandern, Radeln, Joggen oder ganz ideal Inline-skaten.